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Handelsblatt Today2,4 Milliarden Euro für Kindergrundsicherung: So sieht der Ampel-Kompromiss aus

Kurz vor ihrer Kabinettsklausur hat die Ampelkoalition noch eine Einigung bei der Kindergrundsicherung erzielt. Was die Pläne vorsehen und wer davon profitieren soll.Sandra Groeneveld 28.08.2023 - 17:25 Uhr Artikel anhören
Handelsblatt Today vom 28.08.2023

Kindergrundsicherung: So sieht der Ampel-Kompromiss aus

28.08.2023
Abspielen 29:23

Düsseldorf. „Die neue Kindergrundsicherung kommt“, verkündete Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) am Montag sichtlich stolz in der Bundespressekonferenz. Damit endet ein langwieriger Streit in der Ampelkoalition. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Paus haben sich auf Mehrausgaben von zunächst etwa 2,4 Milliarden Euro ab 2025 verständigt.

„Ganz grundsätzlich lässt sich sagen, dass das ein wichtiger Schritt ist, um für arme Kinder hierzulande mehr zu tun“, sagt Hauptstadtkorrespondentin Heike Anger im Podcast. Bisher sei das Angebot sehr unübersichtlich. Zukünftig sollen deshalb alle familienpolitischen Leistungen gebündelt werden. Außerdem sei ein umfassender Datenabgleich geplant. Das müsse technisch aber erst noch umgesetzt werden.

Mit Blick auf die Kabinettsklausur der Ampelkoalition am Dienstag in Meseberg sei seit der Einigung klar, dass der Weg für das Wachstumschancengesetz nun frei ist. In dem Sinne sei „alles wieder auf Harmonie getrimmt“, meint Anger. Bisher hatte die Familienministerin den Vorschlag Lindners blockiert.

Außerdem erklärt Schweiz-Korrespondent Jakob Blume, wieso deutsche Unternehmen zunehmend unter den Nachwehen der extremen Schwankungen an den Rohstoff- und Energiemärkten in den Vorjahren leiden.

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