Marcel FratzscherPräsident – Marcel Fratzscher ist Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in München. Gastkommentar Raus aus dem Irrweg: Notenbanken brauchen eine neue Strategie Viele Zentralbanken werden sich weiter schwertun, Preisstabilität zu erreichen. Die EZB sollte ihr quantitatives Inflationsziel daher besser aufgeben, fordert Marcel Fratzscher.Gastkommentar Droht Deutschland jetzt die Deindustrialisierung? Vier Gründe sprechen klar dagegen Deutsche Konzerne sind hochspezialisiert und resilient. Sie müssen sich jetzt aber beherzt transformieren, sonst ist die Zukunft der Industrie in Gefahr, warnt Marcel Fratzscher.Gastkommentar Die EZB riskiert mit aggressiver Kommunikation ihre Glaubwürdigkeit Vielen Zentralbanken fehlen die Instrumente, um die Inflation zügig zu senken. Die EZB sollte das zugeben und die Fiskalpolitik in die Pflicht nehmen, meint Marcel Fratzscher.Gastkommentar Wir stehen vor einem Jahrzehnt erhöhter Inflation – und das ist gar nicht so schlecht Wir sollten uns mittelfristig auf Preissteigerungen von bis zu vier Prozent einstellen. Die gute Nachricht: Bei der notwendigen Transformation könnte das sogar helfen.Gastkommentar Die Globalisierung erweist sich bei den Sanktionen gegen Russland als das schärfste Schwert Die Antwort auf den Krieg darf nicht der Rückzug ins Nationale sein, sondern die Umgestaltung der Globalisierung. Sie muss sozialer und klüger ausgestaltet werden, analysiert Marcel Fratzscher.Gastkommentar – Global Challenges China könnte als der erste Dominostein im globalen Finanzsystem fallen – und damit große Verwerfungen auslösen Eine Finanzkrise Chinas würde die Weltwirtschaft hart treffen. Unternehmen und Finanzinstitutionen sollten kurzfristig ihre finanziellen Risiken in China begrenzen, mahnt Marcel Fratzscher.Gastkommentar Die Wirtschaft muss sich auf ein weiteres Jahr Achterbahnfahrt einstellen Vor Deutschland liegt ein schwieriges wirtschaftliches Jahr 2022. Das größte Risiko ist und bleibt die Pandemie, analysiert Marcel Fratzscher.Gastkommentar Die höhere Inflation ist willkommen – und notwendig für die Transformation der deutschen Wirtschaft Klagen über gestiegene Energiepreise führen in die Irre, denn klimaschädigendes Verhalten von Unternehmen und Menschen muss teurer werden, analysiert Marcel Fratzscher.Gastkommentar Corona zeigt: Ein schwacher Staat ist keine Lösung Wir müssen den Staat und seine Institutionen reformieren um beide zu stärken. Das könnte der Beginn für eine neue Form der Ordnungspolitik sein, analysiert Marcel Fratzscher.Gastkommentar Die süße Medizin der Staatshilfen: Wieso der Entzug jetzt geplant werden muss In der Coronakrise stützt der Staat die Wirtschaft mit Milliardenbeträgen. Doch die Politik muss nun langsam eine Entzugsstrategie entwerfen, fordert Marcel Fratzscher.Homo oeconomicus Marcel Fratzscher: Die Politik muss unmissverständlich signalisieren, dass sie sich der Krise entgegenstemmt Die derzeitige Krise geht nicht auf Angebotsprobleme zurück, sondern auf fehlende Nachfrage. Die Regierung muss hier ansetzen, um Vertrauen zu schaffen.Kolumne Homo oeconomicus Diese Lehren müssen wir aus der ersten Corona-Welle ziehen Vieles deutet darauf hin, dass eine zweite Welle unausweichlich ist. Nun gilt es, sich frühzeitig darauf vorzubereiten, um die Schäden zu begrenzen.Pro und Contra EZB-Urteil aus Karlsruhe: Konsequent entschieden oder Folge eines falschen Verständnisses? Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Anleihekäufen der EZB wird viel diskutiert – auch unter Ökonomen: Hans-Werner Sinn und Marcel Fratzscher etwa sind uneins.Umsteiger des Jahres Christine Lagarde kann zum Glücksfall für die EZB werden Einige Ökonomen kritisieren, dass eine Juristin den Chefposten bei der EZB erhält. Doch die vermeintliche Schwäche könnte sich als Stärke erweisen. 1