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Kryptomarkt Quentin Tarantino versteigert bislang unbekannte Szenen aus „Pulp Fiction“ als NFTs

27 Jahre nach der Veröffentlichung gibt es exklusiven Zugang zu weiteren Details des Gangsterfilms. Das verdeutlicht: Der NFT-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
03.11.2021 - 11:18 Uhr Kommentieren
„Pulp Fiction“ aus dem Jahre 1994 zählt zu seinen bekanntesten Werken. Quelle: AP
Quentin Tarantino

„Pulp Fiction“ aus dem Jahre 1994 zählt zu seinen bekanntesten Werken.

(Foto: AP)

Düsseldorf „Pulp Fiction“ ist einer der bekanntesten Gangsterfilme der Historie: humorvoll, hochkarätig besetzt, mehrfach ausgezeichnet. 27 Jahre nach der Erscheinung haben Fans nun die Gelegenheit, exklusiven Zugang zu bislang unveröffentlichten Szenen und Details des Films zu erhalten.

Der Regisseur des Films, Quentin Tarantino, versteigert insgesamt sieben noch nicht veröffentlichte Filmszenen, handgeschriebene Teile des Originaldrehbuchs sowie bislang unbekannte Audiokommentare zum Film als Non-Fungible-Tokens (NFTs). Die Auktion findet auf dem NFT-Marktplatz Opensea statt, der als Marktführer gilt.

Die zu versteigernden NFTs basieren auf der sogenannten Secret-Network-Blockchain – der nach eigenen Angaben ersten Blockchain, die Anonymität garantiert. Heißt: Ohne die Zustimmung des Käufers bleiben Informationen über ihn sowie die Transaktion an sich anonym. Der ohnehin exklusive Zugang wird somit um Diskretion ergänzt – das könnte neue Käufergruppen erschließen.

Bei NFTs handelt es sich um einzigartige digitale Produkte, ebenso wie beispielsweise Bitcoin auf der Blockchain gespeichert sind. Sie sind mit einem einmaligen Code versehen und können ge- und verkauft werden. Im Gegensatz zu anderen Vermögenswerten auf der Blockchain sind sie allerdings nicht teilbar. Der Markt ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Das sorgt auch für Kritik: Experten sehen die Gefahr einer Blase.

Bei Auktionen werden die Eigentumsrechte einzelner NFTs gehandelt. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Neben digitalen Kunstwerken werden etwa auch Sportschuhe, Tweets und Sammelkarten gehandelt – und künftig auch Szenen aus „Pulp Fiction“.

Die besagte Auktion wurde öffentlichkeitswirksam über die sozialen Kanäle angekündigt. Auf einer eigens entworfenen Website, die die wesentlichen Informationen bereitstellt, können sich Interessierte auf eine Warteliste setzen lassen.

Er sei „sehr erfreut“, diese zusätzlichen Einblicke in „Pulp Fiction“ gewähren zu können, sagte Tarantino am Dienstag. Das von ihm entworfene Originalmanuskript sei voller Notizen und Kritzeleien. Das Interesse daran sei – wenig überraschend – „sehr groß“, betonte der Filmregisseur.

Die Synthese zwischen Film- und NFT-Segment hat sich zuletzt verstärkt. So sollen demnächst auch exklusive Ausschnitte des kürzlich erschienenen James-Bond-Films „No Time to Die“ als NFTs gehandelt werden.

Mehr: Projekt „GoldenNFT“: Mit dieser Krypto-Aktion unterstützen Künstler Flüchtlinge

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