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Fluchthilfe für Manager Marsalek soll auf Anwesen bei Moskau leben – Die Rolle der Geheimdienste im Wirecard-Skandal

Die Sondersitzung des Finanzausschusses soll die Rolle der Geheimdienste beleuchten. Die Flucht des früheren Vorstands Marsalek macht die Abgeordneten misstrauisch.
31.08.2020 - 04:00 Uhr
Jan Marsalek: Die Rolle der Geheimdienste im Wirecard-Skandal Quelle: dpa
Die Zentrale von Wirecard

Hat der Zahlungsdienstleister mit Geheimdiensten zusammengearbeitet? Abgeordnete der Opposition sehen Hinweise darauf und fordern Aufklärung.

(Foto: dpa)

Berlin, Frankfurt Jan Marsalek muss gemerkt haben, dass es für ihn eng wird. Vier Tage bevor Wirecard Luftbuchungen über 1,9 Milliarden Euro in der Bilanz zugeben musste, setzte sich das frühere Vorstandsmitglied des Zahlungsdienstleisters ab. Von Klagenfurt flog der österreichische Manager mit einem Privatjet erst nach Tallinn, die Hauptstadt Estlands, und dann weiter in die weißrussische Hauptstadt Minsk.

Mittlerweile soll Marsalek auf einem Anwesen westlich von Moskau untergebracht sein. Dort stehe er nicht mehr unter Aufsicht des russischen Militärgeheimdienstes GRU, sondern unter Kontrolle des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, erfuhr das Handelsblatt von Bekannten des Geflüchteten, die aus Gründen ihrer eigenen Sicherheit nicht namentlich genannt werden wollen.

Der SWR habe auch darauf bestanden, Marsalek aus Weißrussland wegzubringen, nahe der russischen Hauptstadt sei es für ihn „sicherer als dort“. Marsalek habe die Zusicherung erhalten, nicht ausgeliefert zu werden.

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