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Unbemannte FluggeräteErneute Sichtungen – Bundeswehr unterstützt Belgien gegen Drohnen

Mehrfach wurden in Belgien Drohnen gesichtet, und haben dort den Flugverkehr behindert – zuletzt am Donnerstag wieder. Auch in Schweden gab es erneut Vorfälle mit Drohnen. 07.11.2025 - 00:06 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Schild weist auf das Drohnenverbot am Brüsseler Flughafen Zaventem hin. Foto: REUTERS

Die Bundeswehr unterstützt Belgien bei der Drohnenabwehr. „Erste Vorauskräfte der Luftwaffe sind bereits in Belgien eingetroffen, um die Lage zu erkunden und den zeitlich begrenzten Einsatz mit Drohnendetektions- und Drohnenabwehrfähigkeiten mit den belgischen Streitkräften abzustimmen“, teilte das deutsche Verteidigungsministerium mit. „Die Hauptkräfte werden zeitnah folgen.“ Belgien habe die Unterstützung beantragt.

Der Flughafen Brüssel hat am Donnerstag erneut den Flugverkehr wegen der Sichtung von Drohnen vorübergehend ausgesetzt. Am Abend sei der Betrieb wieder aufgenommen worden, teilte die Flughafen-Verwaltung am Donnerstag mit. Eine Maschine aus Alicante sei nach Amsterdam umgeleitet worden, weil der Luftraum über der belgischen Hauptstadt gesperrt gewesen sei.

Medienberichten zufolge wurden auch in anderen Teilen des Landes Drohnen gesichtet, unter anderem auf einem Militärstützpunkt. Die belgische Regierung hatte am Morgen ein Krisentreffen einberufen. Grund dafür waren Drohnensichtungen, die bereits am Dienstagabend zur Schließung von Flughäfen und eines Militärflugplatzes geführt hatten. Das Verteidigungsministerium hatte dies als koordinierten Angriff bezeichnet.

In den vergangenen Tagen waren unter anderem bei der belgischen und von der Nato genutzten Militärbasis Kleine-Brogel Drohnen gesichtet worden. Unbestätigten Berichten zufolge ist der Luftwaffenstützpunkt einer der Orte in Europa, an denen US-Atomwaffen lagern. Auch an den Flughäfen Brüssel und Lüttich war am Dienstagabend der Verkehr eingestellt worden.

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