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InflationsrateSchätzung revidiert – Euro-Inflation sinkt auf 1,9 Prozent

Mit einer zweiten Schätzung korrigiert Eurostat seine bisherige Schätzung von 2,0 Prozent. Trotzdem ist der aktuelle Zinszyklus voraussichtlich beendet. 19.01.2026 - 12:01 Uhr Artikel anhören
Euro-Skulptur in Frankfurt: Die EZB peilt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Foto: dpa

Berlin. Die Inflation in der Euro-Zone ist vor der Jahreswende etwas stärker gesunken als gedacht. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Dezember um durchschnittlich 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte.

In einer früheren Schätzung war von 2,0 Prozent die Rede. Im November hatte die jährliche Inflationsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die Euro-Zone eine Rate von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum gilt.

Angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks hat die EZB ihren Leitzins von Mitte 2024 bis Mitte 2025 in mehreren Schritten auf 2,0 Prozent halbiert und seither die Füße stillgehalten. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach den Worten ihres Chefvolkswirts Philip Lane vorerst keine Zinsänderung debattieren, falls die Wirtschaft auf Kurs bleibt. Er zeigte sich jüngst zuversichtlich, dass sich die Inflation im Euro-Raum nachhaltig bei zwei Prozent stabilisieren werde.

rtr
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