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Umsturz von obenKällenius plant schon die nächste Revolution: Daimler prüft vorzeitiges Ende des Verbrenners

Nach der Abspaltung der Lkw-Sparte prüft Ola Källenius bereits die nächste Revolution: Mercedes könnte weit früher verbrennerfrei werden als bisher geplant. Die nächste S-Klasse würde dann ausschließlich elektrisch fahren. Doch damit der Plan gelingt, muss der Vorstandschef den gesamten Konzern umbauen.Franz Hubik, Martin Murphy 19.02.2021 - 04:00 Uhr Artikel anhören

Schon die nächste S-Klasse könnte ausschließlich elektrisch fahren.

Foto: Thomas Kuhlenbeck
  • 2021 wird für Daimler ein Schicksalsjahr. Die Abspaltung der Truck-Sparte ist nur ein Zwischenschritt hin zu einer noch tiefgreifenderen Revolution: Mercedes könnte weit früher verbrennerfrei werden als bisher geplant.
  • Konzernchef Ola Källenius will bei der Elektro-Offensive aufs Tempo drücken. Doch solch ein beschleunigter Wandel würde die Daimler-Organisation einem gewaltigen Stresstest unterwerfen. Schon jetzt tobt in Stuttgart ein Richtungskampf.
  • Daimler-Aktionäre feiern die geplante Abspaltung der Truck-Sparte. Analysten sehen aber bei anderen Autoaktien mehr Potenzial. Lohnt sich jetzt ein Kauf von Daimler-Aktien?
  • „Wir haben eine bockstarke Marke“, sagt Ola Källenius im Interview mit dem Handelsblatt. Der Daimler-CEO fürchtet weder Tesla noch Apple – und will mit Elektroautos bald ebenso hohe Margen erzielen wie mit Verbrennern.

Das alte Büro seines Vorgängers Dieter Zetsche hat Ola Källenius zu einem Besprechungsraum umbauen lassen. Der neue Vorstandsvorsitzende der Daimler AG braucht das Zimmer nicht mehr. Die Machtzentrale des Konzerns bildet nun ein Großraum im zwölften Stock der Stuttgarter Hauptverwaltung. Källenius und sein Finanzvorstand Harald Wilhelm belegen jeweils eine Seite, dazwischen sind die engsten Mitarbeiter platziert. Absprachen fliegen zwischen den Schreibtischen hin und her.

Hier im zwölften Stock verläuft die neue Machtachse des Konzerns. Finanzer Wilhelm ist der wichtigste Vertraute des schwedischen Vorstandschefs. Im beständigen Austausch haben die beiden eine Strategierevolution ersonnen, die ganz von den Gesetzen des Finanzmarkts her gedacht ist. Noch stehen nicht alle Elemente fest, doch sicher ist: Der Daimler AG steht ein Jahr der Weichenstellungen bevor, an deren Ende der Konzern kaum wiederzuerkennen sein dürfte.

Als „Quelle der Inspiration“ bei seinen strategischen Überlegungen dienten Källenius nach eigener Aussage börsennotierte Elektro-Angreifer wie Tesla oder Nio. Gemessen am Absatz, also der klassischen Währung der Autoindustrie, sind das Zwerge.

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