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Südeuropa Hohe Kreditausfälle drohen: Die Angst vor einer neuen Bankenkrise wächst

Die Geldhäuser aus Griechenland, Italien und Spanien kämpfen noch immer mit Altlasten aus der Finanzkrise. Deshalb haben die Banken in der Coronakrise besonders hohe Risiken.
02.12.2020 - 17:26 Uhr 2 Kommentare
Italiens Regierung muss die verstaatlichte Krisenbank bis Ende 2021 privatisieren. Durch die Coronakrise könnte es dabei zu Problemen kommen. Quelle: Reuters
Monte dei Paschi, die älteste Bank der Welt mit Sitz in Siena

Italiens Regierung muss die verstaatlichte Krisenbank bis Ende 2021 privatisieren. Durch die Coronakrise könnte es dabei zu Problemen kommen.

(Foto: Reuters)

Rom, Madrid, Athen, Frankfurt Bislang sind Europas Banken dank der nie da gewesenen Hilfsprogramme für Wirtschaft und Unternehmen halbwegs glimpflich durch die Coronakrise gekommen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres mussten die im Börsenindex Stoxx Europe 600 vertretenen Geldhäuser quer durch Europa ihre Risikovorsorge zwar bereits massiv aufstocken, von 41 Milliarden Euro im Vorjahr auf knapp 70 Milliarden Stand Ende September 2020.

Doch dieser Wert liegt noch immer deutlich unter den Belastungen, mit denen die Banken in der Finanzkrise zurechtkommen mussten. Andrea Enria, oberster Bankenaufseher der EZB, fürchtet allerdings, dass diese Schadensbilanz nur vorläufig ist, und dass sich die faulen Kredite im schlimmsten Fall für alle Banken in der Währungsunion auf bis zu 1,4 Milliarden Euro summieren könnten. Das wäre mehr als im Schreckensjahr 2009.

Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Banken in Südeuropa, von denen viele noch mit den Altlasten aus der letzten Krise kämpfen. Während in Deutschland der Anteil der faulen Kredite an den gesamten Ausleihungen der Banken Ende des zweiten Quartals bei 1,3 Prozent lag, waren es in Spanien drei Prozent, in Italien sechs Prozent und in Griechenland sogar 30 Prozent.

Einer Studie der französischen Wirtschaftshochschule IESEG zufolge werden mittelgroße Banken in Italien, Frankreich, Spanien, Zypern und Griechenland die Folgen der Covid-Pandemie besonders stark zu spüren bekommen. Die Studie hatte dazu Bank für Bank untersucht, welche Institute besonders in stark von der Pandemie betroffenen Branchen aktiv sind und wie hart die Pandemie ihre Heimatländer treffen wird.

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    Vor allem italienische Banken tauchen in der Liste weit oben auf, etwa mit Credito Emiliano, Banco BPM, aber auch Banca Monte dei Paschi. In Spanien sehen die Forscher die größten Risiken für Bankinter und Banco de Sabadell, in Griechenland für die Piraeus Bank und Eurobank Ergasias.

    Griechenland – hohe Kreditausfälle in den Büchern

    Es soll ein Befreiungsschlag werden: Faule Kredite im Nennwert von 10,8 Milliarden Euro will die griechische Alpha Bank bis Ende dieses Jahres an die Investmentgesellschaft Davidson Kemper verkaufen. Das Portfolio mit dem Namen Galaxy umfasst rund die Hälfte aller notleidenden Forderungen des Geldinstituts – es wäre eine große Entlastung.

    Aber wie lange wird sie anhalten? Die nächste Welle von Kreditausfällen kündigt sich bereits an. Seit Anfang November befindet sich Griechenland wieder im Lockdown. Die Pandemie wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 10,5 Prozent schrumpfen lassen, so die jüngste offizielle Schätzung. Für die Banken bedeutet das neue Kreditrisiken.

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    Die Corona-Rezession kommt für die Institute zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die vier systemischen Geldhäuser – Alpha Bank, Eurobank, National Bank und Piraeus Bank – kämpfen immer noch mit riesigen Kreditausfällen, die sich in den Jahren der Schuldenkrise angehäuft haben. 2016 war rund die Hälfte aller ausgereichten Darlehen notleidend oder akut ausfallgefährdet.

    Beim Abbau dieser Kreditrisiken haben die Banken gute Fortschritte gemacht. Die Quote der notleidenden Darlehen sank von über 35 Prozent Ende 2019 auf 30,3 Prozent Ende Juni 2020. Bis Ende 2021 wollten die Banken die Quote unter 20, 2022 sogar unter zehn Prozent drücken. Das haben die Institute der EZB-Bankenaufsicht SSM versprochen. Aber das war vor Corona.

    Neue Kreditrisiken befürchtet

    Jetzt droht ein herber Rückschlag bei der Bereinigung der Kreditbücher. EZB-Chefaufseher Enria sieht zwar „unglaubliche Fortschritte“ der griechischen Banken beim Abbau der Problemkredite, fordert aber von den Banken, dass sie die Konsolidierung ihrer Bilanzen beschleunigen. „Dies ist nicht die Zeit, einfach abzuwarten und zuzusehen“, sagte Enria in einem Interview mit dem griechischen Staatsfernsehen ERT.

    Die entschlossene Bereinigung der Kreditbücher sei jetzt umso dringlicher, als die schwere Covid-Rezession zu neuen Kreditrisiken führen werde. „Die Lehre der letzten Finanzkrise ist: Wenn wir die Bilanzen der Banken nicht schnell bereinigen, werden sie nicht in der Lage sein, eine Erholung der Wirtschaft und die Rückkehr zum Vor-Krisenniveau zu unterstützen.“

    Tatsächlich bringt die Corona-Rezession zahllose griechische Schuldner in Bedrängnis. Noch im Sommer erwartete man in Bankenkreisen infolge der Pandemie neue Kreditausfälle von rund fünf Milliarden Euro. Nachdem das Land nun bereits im zweiten Lockdown ist, gehen neuere Schätzungen in eine Größenordnung von zehn Milliarden. Die nötigen Rückstellungen werden am Eigenkapital zehren.

    Mit einer Kernkapitalquote von 16,67 Prozent im Branchendurchschnitt stehen die vier systemischen Institute im europäischen Vergleich nicht schlecht da. Aber „eine neue Generation notleidender Kredite könnte die Bemühungen um eine Konsolidierung der Bankbilanzen zurückwerfen“, fürchtet Yannis Stournaras, der Gouverneur der Bank von Griechenland.

    Zinsen und Tilgung ausgesetzt

    Um den Schuldnern entgegenzukommen, haben die Banken Zinsen und Tilgung für Kredite im Volumen von 26 Milliarden Euro ausgesetzt. Das Moratorium, von dem fast 400.000 Kreditnehmer profitieren, soll im nächsten Jahr schrittweise auslaufen. Aber ob die Schuldner dann ihre Darlehen wieder bedienen können, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie und der Konjunktur ab.

    Eben erst hat Finanzminister Christos Staikouras seine Wachstumsprognose für 2021 von 7,5 Prozent auf 4,8 Prozent zurückgenommen. Fokion Karavias, Vorstandschef der Eurobank, schätzt, dass rund 20 Prozent der jetzt ausgesetzten Kredite nach dem Ende des Moratoriums notleidend werden.

    Andere Finanzexperten erwarten Ausfälle von 25 Prozent oder mehr. Die Eurobank ist in einer vergleichsweise guten Lage: Sie hat zum Ende des dritten Quartals den Anteil der notleidenden Kredite gegenüber 2019 auf 14,9 Prozent mehr als halbieren können.

    Andere Institute stehen weitaus schlechter da, wie die Piraeus Bank. Höhere Rückstellungen für Kreditrisiken belasteten das Ergebnis des dritten Quartals. 48,3 Prozent der Forderungen sind notleidend. Das ist die höchste Quote in der Branche. Dem Institut steht nun die Verstaatlichung bevor.

    Die Bank sollte eigentlich am 2. Dezember dem staatlichen Bankenrettungsfonds HFSF 196 Millionen Euro überweisen. Es handelt sich um Zinsen für eine Zwangswandelanleihe von 2,04 Milliarden Euro, die der HFSF 2015 kaufte, um die strauchelnde Bank zu rekapitalisieren. Die Piraeus Bank hat das Geld für die Zinsen zwar zurückgestellt. Aber die EZB-Bankenaufsicht SSM, die Dividendenzahlungen der griechischen Banken genehmigen muss, untersagte die Zahlung jetzt.

    Die Europäische Zentralbank hat dem griechischen Geldhaus untersagt, die Zinsen auf seine riskantesten Anleihen zu bezahlen. Quelle: Reuters
    Filiale der Piraeus Bank in Athen

    Die Europäische Zentralbank hat dem griechischen Geldhaus untersagt, die Zinsen auf seine riskantesten Anleihen zu bezahlen.

    (Foto: Reuters)

    Der SSM will, dass die Bank ihr Eigenkapital weiter stärkt. Damit wird die Anleihe im Dezember in Aktien umgewandelt. Die Beteiligung des HFSF an der Piraeus Bank steigt so von 26,4 auf 61,3 Prozent. Die Verstaatlichung des Instituts soll aber nur eine Übergangsphase sein. Nach einem Sanierungsprogramm, das vor allem den Verkauf notleidender Kredite vorsieht, will die Regierung die Bank noch im Laufe des Jahres 2021 wieder privatisieren – vorausgesetzt, es finden sich Investoren.

    Die Anleger hingegen honorieren die Fortschritte der Banken beim Abbau der Problemkredite und sind zuversichtlich für die Zukunft der griechischen Geldinstitute gestimmt: Der Athener Bankenindex FTSB legte seit Anfang November 87 Prozent zu.

    Italien – keine Entspannung in Sicht

    Paradebeispiel für die Probleme des italienischen Bankensystems ist das älteste Geldhaus der Welt, Monte dei Paschi, das der Staat 2017 vor dem Kollaps retten musste. Seitdem ist das Wirtschafts- und Finanzministerium in Rom mit 68 Prozent Großaktionär in Siena. Spätestens Ende 2021 soll die Krisenbank wieder zurück auf den Markt, so ist es mit der EU vereinbart. Doch die Coronakrise gefährdet dieses Projekt.

    Die Regierung hat im Haushaltsplan für 2021 eigens eine Kapitalerhöhung von zwei Milliarden Euro vorgesehen, um Monte dei Paschi für einen Käufer attraktiv zu machen. Hartnäckig halten sich in Italien Spekulationen, dass sich die Regierung in Rom die Großbank Unicredit als Käufer wünscht. Deren Chef, der eigentlich als Sanierer geschätzte Franzose Jean Pierre Mustier, musste jetzt gerade seinen Job aufgeben, auch weil er sich grundsätzlich gegen größere Übernahmen stemmte.

    Hartnäckig halten sich in Italien Spekulationen, dass Mustier seinen Job auch aufgeben musste, weil er sich gegen eine Übernahme der Krisenbank Monte dei Paschi wehrte. Quelle: Reuters
    Jean Pierre Mustier, der scheidende Chef der italienischen Großbank Unicredit

    Hartnäckig halten sich in Italien Spekulationen, dass Mustier seinen Job auch aufgeben musste, weil er sich gegen eine Übernahme der Krisenbank Monte dei Paschi wehrte.

    (Foto: Reuters)

    Doch Monte dei Paschi ist nur das prominenteste Beispiel für die Probleme der Banken. In Italien, einem Land, das seit Jahren mit einem Berg an faulen Krediten kämpft, zweifelt niemand mehr, dass sich das Problem durch die Folgen der Pandemie wieder verschärfen wird. So warnte die Banca d’ Italia erst vor Kurzem vor den Gefahren der Pandemie für die Banken und das, obwohl viele Institute ihre Risikovorsorge erhöht und die Kapitalausstattung verbessert hätten.

    Die Frage ist nur, wann die Welle der Kreditausfälle kommt. „Das wird Ende 2021, Anfang 2022 zu Buche schlagen“, meint Bankenexperte Marcello Messori von der römischen Wirtschaftsuniversität Luiss. „Wenn 2021 ein Aufschwung ausbleibt, dann wird es Probleme geben.“ Eindeutig sei auch, dass das Problem für alle Banken in Europa gelte, „auch wenn die italienischen Institute noch immer angeschlagener sind als die anderen“.

    Die Ratingagenturen schätzen die Lage ähnlich ein. Das Verhältnis der notleidenden zu allen anderen Krediten könnte bei den italienischen Banken deutlich steigen, schreibt Mirko Sanna von Standard & Poor’s. Grund seien die Risiken bei kleinen und mittleren Unternehmen, vor allen aus den Branchen, die am meisten unter den Einschränkungen zu leiden hätten.

    Auch Moody’s rechnet mit einem „substanziellen“ Anstieg der faulen Kredite aufgrund der Pandemie. Den größten negativen Effekt aufgrund der Lockdown-Maßnahmen der Regierung müssten die Tourismusbranche und das Gastgewerbe hinnehmen, wo die italienischen Banken mit mehr als 50 Milliarden Euro als Kreditgeber exponiert seien.

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    Die beiden Großbanken Intesa Sanpaolo und Unicredit haben ihre Risikovorsorge in diesem Jahr deutlich erhöht. So legte Unicredit 900 Millionen Euro zurück, doppelt so viel wie im Vorjahr. „Die Großen sind resistenter, das Problem sind die mittelgroßen Institute in Italien“, meint Bankenexperte Messori, „die werden Kapitalerhöhungen nötig haben, um dem Risiko eines Verlusts zu entgehen, doch Probleme haben, sich am Markt zu kapitalisieren.“

    Insgesamt hält der Ökonom Messori die italienischen Banken jedoch für resistenter als 2015, dem Jahr, als der Höhepunkt an ausfallgefährdeten Krediten verzeichnet wurde. „Damals betrug ihr Anteil an allen Krediten 17 Prozent, heute sind es sechs“, sagt er. Natürlich sei das noch immer doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt, andererseits sei aber auch die Eigenkapitalquote der Banken gestiegen und habe sich von sieben auf 14,8 Prozent verdoppelt. „Jetzt hängt alles davon ab, wie lang die zweite Welle der Pandemie andauert.“

    Spanien – sehr niedrige Kernkapitalquoten

    Auch in Spanien ist die Lage der Banken schwierig. Die Wirtschaft dürfte in diesem Jahr stärker einbrechen als die in allen anderen EU-Ländern. Die Kernkapitalquote der spanischen Institute gehört zu den niedrigsten der Euro-Zone, und Spanien hat besonders viele Kleinstunternehmen, die deutlich anfälliger sind als Großkonzerne.

    Dennoch gehen Experten nicht davon aus, dass eine regelrechte Bankenkrise droht. Sie machen dafür vor allem die erfolgreiche Konsolidierung der Branche seit der letzten Krise verantwortlich, aber auch die umfangreichen Hilfen von EZB und spanischer Regierung sowie die Aussichten auf ein zügiges Ende der Krise.

    „Unter den großen spanischen Banken ist keine in einer so schlechten Verfassung wie die Piraeus Bank in Griechenland oder Monte dei Paschi in Italien“, sagt Marco Troiano von der Ratingagentur Scope. „Die schwachen spanischen Institute sind alle nach der letzten Krise übernommen oder abgewickelt worden.“

    Nachdem 2007 die spanische Immobilienblase platzte und Dutzende Sparkassen in Schieflage brachte, hat sich die spanische Finanzbranche grundlegend saniert. Die verbleibenden Institute haben ihre notleidenden Kredite abgebaut, die inzwischen bei 4,6 Prozent liegen.

    „Die Bilanzen der spanischen Banken sind heute stärker als damals“, sagt Luigi Motti, der bei der Ratingagentur Standard & Poor’s das Bankenteam für Südeuropa leitet. „Die Kapitalposition der Banken ist stärker, und ihre Finanzierungsprofile sind viel ausgewogener, wobei den Krediten in der Regel Einlagen gegenüberstehen, was damals nicht der Fall war“. Spanische Institute hätten heute weniger strukturelle Risiken als andere Banken in Südeuropa.

    Die beiden Großbanken Bankia und Caixabank wollen sich zum größten Geldhaus auf dem spanischen Heimatmarkt zusammenschließen. Quelle: Reuters
    Bankia in Madrid

    Die beiden Großbanken Bankia und Caixabank wollen sich zum größten Geldhaus auf dem spanischen Heimatmarkt zusammenschließen.

    (Foto: Reuters)

    Motti erwartet, dass der Anteil der notleidenden Kredite einschließlich der verbleibenden Immobilienbestände aus der vorigen Krise von sieben Prozent im Jahr 2019 auf 9,5 bis zehn Prozent im kommenden Jahr steigen wird. Aber er ist überzeugt: „Die Banken können das verkraften.“ Die Meinung teilt auch Scope-Kollege Troiano: „Die Institute haben in diesem Jahr Rückstellungen gebildet, und wenn die nicht reichen, verfügen sie über genügend Gewinn und Kapitalpuffer.“

    Für Entlastung sorgen zudem die Geldpolitik der EZB sowie die nationalen Hilfsprogramme. Die spanische Regierung hat 140 Milliarden Euro an staatlichen Kreditgarantien bereitgestellt und Mitte November die Moratorien für deren Rückzahlung von ursprünglich zwölf auf 24 Monate verlängert. Die Laufzeiten hob sie von fünf auf acht Jahre an. Das verschafft den Unternehmen weiteren Spielraum.

    In Spanien zeichnen sich zudem derzeit zwei Bankfusionen ab. „Sie werden die Institute noch widerstandsfähiger machen und helfen, die nötigen Investitionen in die Digitalisierung zu stemmen“, ist Troiano überzeugt. Vor einigen Wochen haben bereits Caixabank und Bankia ihren Zusammenschluss zum bislang größten Institut auf dem spanischen Heimatmarkt bekanntgegeben.

    Für die kommenden Tage erwarten Experten eine Einigung der beiden kleineren Institute Unicaja und Liberbank. Die Riesen BBVA und Banco Sabadell haben Verhandlungen bestätigt, die dann aber doch noch geplatzt sind.

    Mitarbeit: Yasmin Osman

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    2 Kommentare zu "Südeuropa: Hohe Kreditausfälle drohen: Die Angst vor einer neuen Bankenkrise wächst"

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    • Im Text ziemlich am Anfang ist von 1,4 Milliarden EUR fauler Kredite die Rede. Ich denke, der Verfasser des Textes wollte 1,4 Billionen EUR sagen. Bei den ganzen Zahlen und Potenzen kann man schon mal durcheinander kommen.

    • Wer hat etwas anderes erwartet? Und - ohne irgendwelche Vorbehalte- man muß doch nur 50 Jahre rückwärts schauen und sich das Finanzgebaren und die Wirtschaftspolitik dieser Länder ansehen. Was für ein Größemwahn zu glauben wenn die Miitelmeeranrainer der EU beitreten wird sich das Verhalten ändern. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die ursprünglichen EU- Euro Länder haben jetzt schon und in zunehmendem Maße die Euro Franc ,die Euro -Lire, die Euro-Peseten,die Euro- Drachmen, Escudos etc.pb.
      Das schlimme dabei ist daß unsere derzeitige, absolut unfähige Politikerbande dies nicht nur permanent leugnet -wie so vieles- sondern diesen kranken Weg in die nächste Finanzkrise noch unterstützt. Spätestens Anfang nächsten Jahres wenn der Corana Schwachsinn endet und die reellen Kosten ans Tageslicht kommen, mit den unsinnigen E-Auto Milliarden, EEG- Zusatzkosten etc. wird sich zeigen was die Euro-Peseten noch wert sind. Nur die GröPhyZ wird sich dann verabschieden und womöglich bei den abgehalfterten in Brüssel untertauchen um uns noch eine zeitlang das Leben schwer zu machen.

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