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Premium Stephan Sturm im Interview Fresenius-Chef kritisiert Politik: „Haben uns nur darauf konzentriert, die Zahl der Corona-Toten zu minimieren“

Der Fresenius-CEO warnt davor, Corona-Kollateralschäden auszublenden, und findet es inhuman, die Impfstoffentwicklung mit Geopolitik zu vermengen.
17.09.2020 - 18:32 Uhr
„Wir haben in Deutschland so viel an Staatshilfen gezahlt wie der Rest Europas zusammen. Wir sollten deshalb mit einer gewissen Demut an die Bewertung der Erfolge rangehen und nicht von oben auf andere Länder herabschauen.“ Quelle: Markus Hintzen für Handelsblatt
Fresenius-CEO Stephan Sturm in der Zentrale in Bad Homburg

„Wir haben in Deutschland so viel an Staatshilfen gezahlt wie der Rest Europas zusammen. Wir sollten deshalb mit einer gewissen Demut an die Bewertung der Erfolge rangehen und nicht von oben auf andere Länder herabschauen.“

(Foto: Markus Hintzen für Handelsblatt)

Bad Homburg Der Dax-Konzern Fresenius hat in seinen Krankenhäusern und seiner Medikamentensparte viele Facetten der Coronakrise erlebt: Einen Ansturm von Covid-19-Patienten in den spanischen Hotspots und leer stehende Betten in vielen deutschen Kliniken. Eine überbordende Nachfrage nach Narkosemitteln zum Ruhigstellen von künstlich Beatmeten, aber dafür sinkende Order bei anderen Medikamenten.

Fresenius-Chef Stephan Sturm weiß also, wovon er spricht – und appelliert eindringlich an die Politik, bei abermals steigenden Infektionszahlen nicht blind die Maßnahmen zu wiederholen, die sich nach seinen Worten im Nachhinein als überzogen erwiesen haben. „Wir haben uns in Deutschland nur darauf konzentriert, die Zahl der Corona-Toten zu minimieren“, kritisiert er im Handelsblatt-Interview. Man dürfe andere Krankheiten wie Krebs nicht vergessen. Der einseitige Blick auf die Pandemie habe die ganze Gesellschaft stark belastet.

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