Noch nie wurden zu Jahresbeginn so viele Anleihen platziert. Allein in Europa sammelten Emittenten hohe zweistellige Milliardenbeträge ein. Besonders in einem Land war das Interesse groß.
Eine Reform im Rentensystem von Deutschlands Nachbarn sorgt für Unruhe. Davon könnten auch Bundesanleihen betroffen sein. Experten warnen vor einer „vorgezogenen Walpurgisnacht“.
Die geplanten Milliardenausgaben im Haushalt sorgen für einen Rekord bei der Schuldenaufnahme. Investoren verlangen deshalb höhere Renditen und neue Laufzeiten.
Investitionen, Übernahmen, Refinanzierung: Banken erwarten 2026 Rekorde bei den Anleiheemissionen von Unternehmen. Die Nachfrage nach den Papieren dürfte ebenfalls groß sein.
Japan hat hohe Schulden und legt trotzdem ein Konjunkturprogramm von 120 Milliarden Euro auf. Das verunsichert die Devisen- und Bondmärkte – und belastet die neue Regierungschefin politisch.
Die neue Regierungschefin will ein Konjunkturpaket vorlegen. Das soll wohl höher ausfallen als erwartet. Wegen der ohnehin schon hohen Verschuldung verunsichert das Investoren.
Die britische Finanzministerin Rachel Reeves könnte ihre Steuerpläne zurückziehen. Ein Grund könnte sein, dass die Finanzlage angeblich weniger schlimm ist als befürchtet. Das Pfund und die Anleiherenditen reagieren umgehend...
Die Bonds sollen zwischen drei und sieben Jahre lang laufen. Wie hoch das Volumen genau sein wird, wird Anfang Dezember bekannt. Insidern zufolge plant der Staat mit einem Milliardenvolumen.
Die US-Notenbank musste zuletzt mehrfach das Finanzsystem mit Liquiditätshilfen stützen. Auslöser ist eine umstrittene Hedgefonds-Strategie. Die Fed stellt das vor ein Problem.
Vonovia und RWE haben mit Joint-Venture-Finanzierungen Milliarden eingesammelt. Die Deals könnten zum Vorbild für Infrastrukturinvestments werden. Doch es bleiben Risiken.
Das Gericht hat dem bekannten Münchener Berater Frank Günther einen Deal angeboten. Legt er ein Teilgeständnis ab, könnte die Kammer eine Bewährungs- und Geldstrafe verhängen.
Anleger wetten mit den Produkten gegen das Auftreten extremer Naturereignisse. Ihr Vorteil: Die Papiere entwickeln sich unabhängig von anderen Anlageklassen. Wie Anleger investieren können.
Der Bund passt seine Emissionspläne erneut an und braucht mehr Geld von Investoren. Zu 50-jährigen Anleihen gibt es jetzt eine Entscheidung.
Steigende Staatsschulden machen viele Portfoliomanager nervös. Bei Unternehmen sehen sie jedoch keine Probleme. Das nutzen viele Konzerne, um sich frisches Geld zu beschaffen.
Die Renditen von 30-jährigen Bonds aus vielen Euro-Ländern sind auf langjährige Höchststände gestiegen. Das klingt verlockend. Doch es gibt viel zu beachten.
Die Pensionsfonds der Niederlande verwalten Billionen. Weil sie bald ihre Anlagen umstellen, dürfte das auch die Entwicklung deutscher Staatsanleihen beeinflussen.
Im Jahr 2017 wurde die Reederei Rickmers insolvent. Seitdem warten Gläubiger auf die Hauptverhandlung einer Zivilklage und nennenswerte Ausschüttungen aus der Masse. Ihr Frust wächst.
Dass Anleger wieder zu Schuldpapieren des einstigen Krisenstaates greifen, ist keine Selbstverständlichkeit. Nun ist die Nachfrage nach den Titeln so hoch, dass ein neues Problem auftritt.
Die EZB hat untersucht, welche Investoren Regierungen durch den Verkauf von Staatsanleihen unter Druck setzen, wenn deren Finanzpolitik zu riskant erscheint. Dabei fällt vor allem ein Sektor auf.
Amupam Damani erklärt, warum Anleihen aus Schwellenländern attraktiv sind. Die Goldman-Expertin verrät, welche Länder von besseren Finanzierungsbedingungen profitieren und gute Renditen bieten.
Der Markt für Hochzinsanleihen boomt – gleichzeitig wächst die Zahl der Sanierungsfälle in Europa. Vor allem eine Branche sticht hervor. Spezialisierte Fonds wittern ein gutes Geschäft.
Attraktive Renditen gibt es am Anleihemarkt häufig nur noch für Papiere mit höherem Ausfallrisiko. Doch es gibt Ausnahmen. Das Handelsblatt stellt drei Papiere mit guter Bonität vor.
Eine Verständigung im Sympatex-Prozess ist zunächst gescheitert. Die Verteidiger attackieren die Schadenberechnung. Einer fordert Freispruch.
Investoren leihen schwächelnden europäischen Unternehmen mehr Geld denn je. Damit gehen sie in Europa zwar mehr Risiko ein – aber reduzieren ihr Engagement in einem anderen Markt.
Ausländische Anleger halten bereits mehr als 50 Prozent der langfristigen Staatsanleihen Japans. Das macht das hochverschuldete Land verwundbarer denn je.
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