Banken-Stresstest

Bankenstresstest News: Aktuelle Meldungen zu Tests von EZB, FED & Co. Quelle: Reuters

Der Banken-Stresstest soll in erster Linie vertrauen zu den Banken schaffen. Der Begriff "Stresstest" kommt ursprünglich aus dem medizinischen Bereich, bei dem der Patient auf "Herz und Niere" getestet wird. Dabei wird der Proband körperlichen oder geistigen Stresseinflüssen ausgesetzt. Beim Stresstest für Banken werden die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bank, die Risiken von Investitionen und der Geschäftspolitik sowie weitere Risikofaktoren überprüft. Vom Ergebnis erhoffen sich sowohl die Banken als auch die Aufsichtsbehörden Rückschlüsse über die tatsächliche Stabilität der einzelnen Banken beziehungsweise des Bankensystems insgesamt. Durch genaue Auswertung der Banken-Stresstest-Ergebnisse können dann entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um erkannte Probleme zu beheben.

Dabei wird zwischen Mikro- und Makro-Stresstests unterschieden. Miko-Stresstests können sowohl intern von den Kreditinstituten in Eigenverantwortung durchgeführt als auch durch Regulierungsstellen angeordnet werden – zum Beispiel durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder durch die Europäische Zentralbank. Makro-Strasstests hingegen werden immer von externen Stellen durchgeführt. Hierzu zählen beispielsweise die Deutsche Bundesbank, die FINMA oder die britische Financial Services Authority sowie die amerikanische Federal Reserve.

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