Handelsstreit

Ein Handelsstreit ist eine wirtschaftspolitische Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Staaten, die meist durch den Vorwurf unfairer Handelspraktiken oder protektionistischer Maßnahmen ausgelöst wird. Typische Reaktionen sind die wechselseitige Einführung von Zöllen oder Einfuhrbeschränkungen.
Im Jahr 2018 entbrannte unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump ein Handelskonflikt mit China. Im Fokus standen Vorwürfe des Technologiediebstahls, der Marktverzerrung durch staatliche Subventionen und ein strukturelles Handelsdefizit der USA. Trump reagierte mit umfassenden Strafzöllen auf chinesische Waren, woraufhin Peking seinerseits mit Zöllen auf US-Produkte konterte.
Mit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Jahr 2025 setzt Donald Trump erneut auf einen wirtschaftspolitischen Konfrontationskurs. Anfang April kündigte der US-Präsident pauschale Importzölle in Höhe von zehn Prozent auf sämtliche Einfuhren in die USA an. Für bestimmte Länder und Wirtschaftsgemeinschaften – darunter China und die Europäische Union – wurden sogar höhere Zölle festgelegt.
Die Maßnahmen wurden mit dem Ziel begründet, das Handelsdefizit der USA zu verringern und faire Handelsbedingungen zu schaffen. Die US-Regierung argumentierte, dass die bestehenden Handelspraktiken der Partnerländer die amerikanische Wirtschaft benachteiligten und eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten. Zahlreiche betroffene Länder kündigten umgehend Gegenmaßnahmen an.
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