Handelsstreit

Handelsstreit: Können sich US-Präsident Trump und Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping einigen? Quelle: AFP

US-Präsident Donald Trump führte im Rahmen seiner Politik des Protektionismus und Interventionismus („America First“) im Januar 2018 Strafzölle ein und erhob sie auf Waschmaschinen und Solaranlagen aus China, im März 2018 kamen weltweite Schutzzölle auf Stahl und Aluminium hinzu. Im April 2018 reagierte China mit Gegenmaßnahmen, die Europäische Union reagierte im Juli 2018 ebenfalls mit Gegenmaßnahmen.
Mit dem 23. August 2018 traten weitere Maßnahmen der USA gegen China in Kraft. Die zugehörige Liste umfasst 279 Produkte, darunter Metalle, Chemikalien und Elektronik, die mit Strafzöllen in Höhe von 25 % belastet wurden. Der Wert der betroffenen Güter beträgt rund 16 Milliarden US-Dollar. Trump ließ eine Erhöhung der Abgaben auf weitere chinesische Produkte im Gesamtwert von rund 200 Mrd. US-Dollar prüfen. Im Falle einer Umsetzung wäre dann mehr als die Hälfte aller US-Importe aus China mit Abgaben belegt. Im Gegenzug reagierte China mit Gegenzöllen auf US-amerikanischen Automobile und auf landwirtschaftliche Erzeugnisse. Hierdurch sollte gezielt Trumps ländlich geprägte Wählerklientel angegriffen werden. Im Dezember 2018 einigten sich die USA und China auf eine Frist von 90 Tagen, in denen weitere Zölle ausgesetzt werden und ein Übereinkommen im Handelsstreit erreicht werden soll. Lesen Sie hier aktuelle News zu Entwicklungen im Handelsstreit zwischen China und den USA.

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