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Martin Greive

Chefreporter Politik – Martin Greive, Jahrgang 1982, studierte Volkswirtschaftslehre in Münster, Peking und Köln. Nach dem Besuch der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft arbeitete er als Politikredakteur der WELT-Gruppe in Frankfurt, New York und Berlin. Seit Oktober 2016 ist er Korrespondent im Hauptstadtbüro des Handelsblatts und zuständig für das Kanzleramt, das Bundesfinanzministerium und die SPD. Von 2021 bis Ende 2024 war Martin Greive stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros, seit 2025 ist er Chefreporter Politik. Für seine Arbeit wurde Martin Greive mit dem „IHK-Ernst-Schneider-Journalistenpreis“, dem „Herbert Quandt Medien-Preis“, dem „Friedrich und Isabel Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus“, dem "Deutschen Journalistenpreis" und dem „BSW-Preis für Wirtschaftsjournalismus“ ausgezeichnet.
Ukraine-Krieg

Friedensplan oder Diktatfrieden? Trump stellt der Ukraine ein Ultimatum von wenigen Tagen

Der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump widerspricht den Interessen der Ukraine – trotzdem steht Selenskyj unter Zugzwang. Europa ringt um Einfluss, ist aber machtlos.

Ukraine-Krieg

Trump stellt Kiew ein Ultimatum – Merz spricht mit US-Präsident über Beteiligung der Europäer

Die USA erhöhen den Druck auf die Ukraine: Donnerstag sei ein geeigneter Zeitpunkt für eine Entscheidung. In einem Telefonat verständigt Merz sich mit Trump auf „nächste Schritte“.

Koalition in der Krise

„Offenkundig miserabel beraten“ – Warum Merz nicht aus der Krise kommt

Rentenstreit, Wirtschaftsfrust, Kommunikationspannen: Die Mängel im System Merz treten immer deutlicher hervor. Dem Kanzler stehen Koalitionszwänge ebenso im Weg wie sein eigener Charakter.

Martin Blessing

Ein Ex-Banker soll Deutschland aus der Krise holen – Neuer Investitionsbeauftragter erstmals in Aktion

Der frühere Commerzbank-Chef Blessing soll als Investitionsbeauftragter des Kanzlers Geldgeber nach Deutschland locken. Erster Termin: Abu Dhabi. Aber reicht es, Visitenkarten zu verteilen?

Renten-Streit

„Wer gerade die Koalition gefährdet, sitzt in der Union“: Bas warnt Junge Gruppe vor Auslösen einer Regierungskrise

Die Koalition streitet heftig über die Rente ab 2031. Auch die jungen Vertreter von Union und SPD stehen sich gegenüber. Indes zeigen neue Ifo-Zahlen, wie stark der Rentenzuschuss steigt.

Bundestag

Die Renten-Rebellion

Die Koalition steckt in der Krise. 30 bis 40 Unionsabgeordnete wollen das mit der SPD vereinbarte Rentenpaket nicht mittragen. Auch im Kabinett herrscht Unruhe.

Kommentar

Die Gutverdiener sind das Melkvieh der Nation

Obwohl viele Arbeitnehmer schon jetzt wegen höherer Sozialbeiträge weniger in der Tasche haben, will die SPD sie noch stärker belasten. Das ist weder sozial gerecht noch ökonomisch sinnvoll.

Martin Greive
Verteidigung

Niederländische Werft verliert Auftrag: Fregatten-Order der Bundeswehr wird zu Desaster für Pistorius

Der niederländische Schiffbauer Damen Naval darf die Arbeiten an der prestigeträchtigen Fregatte F126 nicht fortsetzen. Eine neue Werft soll prüfen, ob das Projekt noch eine Zukunft hat.

Staatsverschuldung

Wie Klingbeils riesiges Haushaltsloch über Nacht fast verschwand

Die Finanzlage der Bundesregierung hat sich gebessert. Durch einen Kniff ist das Haushaltsloch 2027 nahezu verschwunden. Und auch für die Jahre danach sieht es zumindest etwas besser aus.

Schuldenbremse

90-Prozent-Schuldenquote droht – So will die Bundesbank gegensteuern

Die Notenbank legt einen Vorschlag zur Reform der Schuldenbremse vor. Verteidigungsausgaben sollen wieder aus dem Kernhaushalt gezahlt werden – für Investitionen aber neue Ausnahmen gelten.

Investitionen

„Die großen Länder sehen schlecht aus“: Warum das Schuldenproblem Europas noch schlimmer ist als gedacht

Eine neue ZEW-Studie zeigt: Je höher ein EU-Staat verschuldet ist, desto geringer sind dessen Zukunftsinvestitionen. Dabei zeigen sich deutliche geografische Unterschiede.

Finanzpolitik

Acht Milliarden Euro mehr Schulden als gedacht – diese 42 Abgeordneten stecken dahinter

Der Haushaltsausschuss hat in der Nacht entschieden, wofür der Bund Geld ausgibt. Ein Schlüssellochblick in die skurrilen Bräuche des mächtigen Gremiums – und seine wachsenden Probleme.

Haushalt

Milliarden als Stütze: Jetzt muss der Staat auch der Pflegeversicherung helfen

Die Pflegeversicherung bekommt eine weitere Milliardenstütze. Es wird deutlich: Immer stärker finanziert der Staat nicht nur Verteidigungs-, sondern auch Sozialausgaben über neue Schulden.

Bundesregierung

Wie die Koalition den „Winter der Enttäuschungen“ abwenden will

Die Umfragewerte sind im Keller, das Misstrauen wächst: Union und SPD wollen nun auf konkrete Beschlüsse für die Wirtschaft setzen. Hinter den Kulissen aber brodelt es.

Stromnetze

Minderheitsanteil möglich: Bund stellt 7,6 Milliarden Euro für Tennet-Beteiligung bereit

Der deutsche Staat bekommt mit dem Bundeshaushalt 2026 finanzielle Möglichkeiten, um beim Stromnetzbetreiber einzusteigen. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem Handelsblatt vorliegen.

Interview Matthias Miersch

SPD-Fraktionschef will auch Gutverdiener entlasten – und schließt Steuererhöhung nicht aus

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch kommt der Union im Streit um Auto-Hilfen entgegen – und will den Spitzensteuersatz erst ab höheren Einkommen greifen lassen.

Steuern

Überraschendes Ergebnis: Studie legt Probleme bei Erbschaftsteuer-Reform offen

Die Erbschaftsteuer könnte bald reformiert werden. Eine neue Studie zeigt nun: Das von vielen favorisierte Modell würde die Einnahmen deutlich schmälern – und es gibt noch mehr Probleme.

Finanzhilfen

Regierungspapier: Bund unterstützt Länder und Kommunen mit 118 Milliarden Euro

Bund und Länder kämpfen um die Verteilung der knapper werdenden Haushaltsmittel. Ein interner Bericht zeigt nun, wie viel Geld bereits an Länder und Kommunen fließt.

Ukraine-Krieg

Bundesregierung erhöht Hilfe für Kiew um mehrere Milliarden – Keine Taurus-Lieferung geplant

Der militärische Druck Russlands auf die Ukraine wächst. Die Bundesregierung will sich nach Handelsblatt-Informationen 2026 deshalb stärker engagieren – trotz eigener Haushaltskrise.

Kapitalflüsse

Europa und Deutschland verlieren den Anschluss – Internationale Investoren gehen zunehmend auf Abstand

Nach den Zollankündigungen von US-Präsident Trump setzten Anleger verstärkt auf Europa. Doch nun hat sich die Stimmung gedreht. Das Misstrauen gegenüber Europa und Deutschland wächst.

Steuerschätzung

Staat kann mit rund 34 Milliarden Euro Mehreinnahmen rechnen

Das erwartete Steuerplus in Deutschland entfällt vor allem auf Länder und Kommunen. Für den angespannten Bundeshaushalt sieht Finanzminister Lars Klingbeil kaum Entlastung.

Autoindustrie

Koalition will Kaufprämie für E-Autos wieder einführen – zwei Einkommensgruppen sollen profitieren

Schwarz-rot hatte Hilfen für die E-Mobilität angekündigt. Jetzt werden die Fraktionen im Handelsblatt konkret.

Steuern

Schätzer erwarten 100 Milliarden Euro mehr Staatseinnahmen – vor allem eine Steuer soll dazu beitragen

Bund, Länder und Kommunen dürften in den kommenden Jahren deutlich mehr einnehmen als bislang erwartet, erfuhr das Handelsblatt. Finanzminister Klingbeil muss nun einen Reflex unterdrücken.

Kommentar

Europas Ohnmacht – und der Triumph des amerikanischen Finanzsystems über die Welt

Die USA demontieren das internationale Finanzsystem Stück für Stück. Wacht Europa nicht auf, wird es im Wettbewerb der Großmächte zerrieben.

Martin Greive
Bundesregierung

100 Milliarden Euro für Investitionen – So plant Schwarz-Rot den Deutschlandfonds

Finanzminister Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche arbeiten an einem Fonds, der private Investitionen anregen soll. Eine Branche soll besonders gefördert werden.

Regulierung

Laxere Regeln könnten US-Banken Billionen-Wachstum bringen – Europas Geldhäuser sind alarmiert

Während Washington auf Deregulierung setzt, halten europäische Aufseher an strikten Regeln fest. Das IWF-Treffen offenbart eine weitere Meinungsverschiedenheit innerhalb der Bundesregierung.

Vizekanzler

„Da kommt keine Idee nach vorne“ – Wie Lars Klingbeil als Finanzminister fremdelt

Auf seiner ersten Reise zum Weltwährungsfonds begleitet den SPD-Chef die Frage, ob er ausreichend Zeit und Interesse für Finanzthemen hat. Nicht nur in seinem Ministerium zweifeln einige.

Geopolitik

IWF-Chefvolkswirt warnt: „Wir beobachten starke Parallelen zur Dotcom-Blase“

Aktuell stehe die Welt am Anfang tiefgreifender Veränderungen, warnt Pierre-Olivier Gourinchas vom Internationalen Währungsfonds im Interview. Immerhin mache Deutschland vieles richtig.

Haushalt

Klingbeil will Minister beim Sondervermögen überwachen

Der Finanzminister nimmt seine Kollegen beim Sondervermögen an die Leine: In einem Brief kündigt er Kontrollen an, wofür sie die Milliarden ausgeben. Und beim Haushalt droht Ärger.

Steueroasen

Scholz‘ Prestigeprojekt droht das Aus: Globale Mindeststeuer kommt nicht voran

In einer Allianz haben 140 Staaten vor Jahren beschlossen, Steueroasen trockenzulegen. Nun steigen wichtige Länder aus – und bringen Finanzminister Klingbeil in Bedrängnis.

Ukraine

Trump und Selenskyj verhandeln über „Tomahawk“-Lieferung

Die USA verändern ihre Ukraine-Strategie. Im Gespräch ist die Lieferung von Waffen, mit denen sich Ziele weit in Russland treffen ließen. Eine neue Debatte um den deutschen „Taurus“ beginnt.

Kommentar

Merz und Klingbeil müssen die ökonomischen Geisterfahrer ignorieren

Gewerkschaften und Grüne sehen den Sozialstaat schon bei der kleinsten Reform untergehen. Doch Kanzler und Vizekanzler müssen liefern, wenn sie das Land nicht schlüsselfertig der AfD übergeben wollen.

Martin Greive
Konjunktur

IWF rechnet mit 0,9 Prozent Wachstum in Deutschland

Trotz Rekordschulden erwartet der Weltwährungsfonds auch 2026 nur ein geringes Wachstum. Deutschland wird demnach nicht einmal die Ein-Prozent-Marke knacken – und bleibt im Vergleich hinten.

Haushalt

„Das widerspricht solider Finanzpolitik“: Klingbeil prüft neue Ausnahme bei Verteidigungsausgaben

Die Bundesregierung diskutiert einen neuen Finanztrick: Zinskosten für Verteidigungsausgaben könnten von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Noch ist der Plan umstritten.

Wirtschaftskrise

SPD will Stahlindustrie notfalls verstaatlichen

Die SPD will die angeschlagene Stahlindustrie mit teils drastischen Maßnahmen retten. Auch vor Staatsbeteiligungen schrecken die Sozialdemokraten nicht zurück.

Interview zum Gaza-Krieg

Übergangsunterkünfte, Ernährung, Trümmerbeseitigung – „Deutschland steht für den Wiederaufbau bereit“

Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan will Gaza nach einem dauerhaften Friedensschluss beim Wiederaufbau rasch unterstützen. Dabei sollen auch private Investoren helfen.

Koalition

„Karlsruhe reibt sich schon die Hände“ – Mehrheit beim Bürgergeld steht, aber Klagewelle droht

Die SPD-Fraktion steht geschlossen hinter der Reform des Bürgergelds. Allerdings könnten auf Schwarz-rot noch rechtliche Hürden zukommen.

Autogipfel

„Einen harten Schnitt 2035 darf es nicht geben“ – Merz will Verbrenner-Aus aufweichen

Die schwarz-rote Bundesregierung will der Automobilindustrie mehr Flexibilität beim bislang für das Jahr 2035 geplanten Verbrenner-Aus einräumen. Und das auch in Brüssel durchsetzen.

Kommentar

Die Reform des Bürgergelds macht Hoffnung auf mehr

Union und SPD haben gezeigt, unter dem Druck der Krise zu großen Kompromissen fähig zu sein. Das kann aber nur der Startpunkt für eine große Sozialstaatsreform sein.

Martin Greive
Bundesregierung

„Bürgergeld ist jetzt Geschichte“: Union und SPD einigen sich auch auf Reformen bei Rente und Verkehr

Die Sanktionen beim Bürgergeld werden deutlich verschärft. Für den Straßenbau soll es zusätzliche Milliarden geben, die Aktivrente startet Anfang 2026. Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick.

Autogipfel

So könnte das Verbrenner-Aus gelockert werden – die Optionen im Check

Beim Autogipfel werden Merz und Vertreter der Autoindustrie über das Verbrenner-Aus sprechen – doch am Ende entscheidet die EU. Die Optionen für einen Kurswechsel im Handelsblatt-Check.

Elektromobilität

Vor Auto-Gipfel: Söder und Lies schlagen Kompromiss beim Verbrenner-Aus vor

E-Autos seien die Zukunft, schreiben die Ministerpräsidenten von Bayern und Niedersachsen in einem Handelsblatt-Gastbeitrag. Aber 100 Prozent E-Mobilität 2035 seien nicht mehr realistisch.

Sozialstaat

Weniger Netto vom Brutto – Was höhere Sozialabgaben die Arbeitnehmer kosten werden

Die Beitragsbemessungsgrenzen steigen 2026. Doch wie verträgt sich das mit dem Versprechen der Union, zu entlasten? Diese Tabellen zeigen, was Gutverdiener mehr zahlen müssen.

Erbschaften

Steuervorteil spart Firmenerben mehr als sieben Milliarden Euro

Seit 2021 sind in Deutschland rund 24 Milliarden Euro Firmenvermögen fast steuerfrei übertragen worden. Wem die Sonderregel meist nicht geholfen hat: Erben von kleinen und mittleren Betrieben.

Haushaltspolitik

Minus beim Staatshaushalt 2026: Deutschland droht EU-Defizitverfahren

Das Finanzministerium prognostiziert für die kommenden Jahre ein hohes Defizit. Trotz der Ausnahme für Verteidigungsausgaben reißt Deutschland die EU-Vorgaben. Das könnte Konsequenzen haben.

Reformen

Warum die SPD nervös wegen der eigenen Fraktion wird

Matthias Miersch hat seine Bundestagsfraktion bisher gut im Griff. Doch nach der Volte um Frauke Brosius-Gersdorf mangelt es an Vertrauen in die Union. Ein Problem auch für Lars Klingbeil.

Autogipfel

Regierung streitet über Verbrenner-Aus, prüft aber neuen Hilfsplan für die Autoindustrie

Die Bundesregierung diskutiert nach Handelsblatt-Informationen vor dem Autogipfel eine Lockerung der EU-Klimaziele für Autohersteller. Zwei Ansätze sollen miteinander verbunden werden.

Haushalt

„Dominanz der Sozialausgaben“: Neue Studie zeigt das wahre Ausmaß des Anstiegs

Merz und Klingbeil kündigen nach der Kabinettsklausur weitere Reformen an. Eine Studie zeigt eine Tendenz, wie sich die Ausgaben des Bundeshaushalts verändert haben – und der Handlungsdruck.

Kabinettsklausur

„Wir brauchen ein Fitnessprogramm für unser Land“

Die schwarz-rote Koalition will den Staat modernisieren. Der Plan des Digitalministers liegt dem Handelsblatt in aktueller Fassung vor. Der konservative Flügel der SPD erhöht den Druck.

Haushalt

Für Klingbeil ein „Modernisierungspaket“ – für Grüne eine Mogelpackung

Finanzminister Klingbeil lobt Rekordinvestitionen in seinem ersten Haushalt. Die Grünen kritisieren, mit den vielen Schulden würden eher Etatlöcher gestopft – und haben eine Studie parat.