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Martin Greive

Chefreporter Politik – Martin Greive, Jahrgang 1982, studierte Volkswirtschaftslehre in Münster, Peking und Köln. Nach dem Besuch der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft arbeitete er als Politikredakteur der WELT-Gruppe in Frankfurt, New York und Berlin. Seit Oktober 2016 ist er Korrespondent im Hauptstadtbüro des Handelsblatts und zuständig für das Kanzleramt, das Bundesfinanzministerium und die SPD. Von 2021 bis Ende 2024 war Martin Greive stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros, seit 2025 ist er Chefreporter Politik. Für seine Arbeit wurde Martin Greive mit dem „IHK-Ernst-Schneider-Journalistenpreis“, dem „Herbert Quandt Medien-Preis“, dem „Friedrich und Isabel Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus“, dem "Deutschen Journalistenpreis" und dem „BSW-Preis für Wirtschaftsjournalismus“ ausgezeichnet.
Friedrich Merz

Beim Bundespräsidenten lief schon der Abbau: Rekonstruktion einer historischen Kanzlerwahl

Um 10 Uhr fehlen plötzlich 18 Stimmen aus den eigenen Reihen. Friedrich Merz wird erst im zweiten Wahlgang gewählt. Selbst Bundestagspräsidentin Klöckner wirkt zwischenzeitlich überfordert.

Regierungsbildung

Erst im zweiten Anlauf Kanzler – Fragen und Antworten zur Merz-Wahl

Noch nie in der Bundesrepublik ist ein designierter Bundeskanzler im ersten Wahlgang durchgefallen. Wie kam es dazu – und wie wurde der Konflikt aufgelöst?

Essay

Olaf Scholz wird zum nächsten tragischen Altkanzler

Olaf Scholz droht es zu ergehen wie den Altkanzlern Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel: Nach dem Ende seiner Amtszeit dürfte er zur tragischen Figur werden. Ein Essay.

SPD

Kein Spitzenjob mehr für Saskia Esken – das sind die Gründe

Was wird aus der SPD-Chefin? Über ihre künftige Rolle wurde öffentlich gestritten. Nun steht fest: Ministerin wird sie nicht. Auch für andere Führungsposten kommt sie wohl nicht infrage.

SPD

Zwei Altbewährte und viele neue Gesichter: Das sind die SPD-Minister

Mit einer Ausnahme verlieren alle bisherigen SPD-Minister ihren Job, Parteichef Lars Klingbeil setzt auf deutliche Verjüngung. Der Überblick über das Kabinett der Sozialdemokraten.

Kommentar

Klingbeil wagt nur einen halben Neuanfang

Mit der Berufung seiner Minister liefert der SPD-Chef den Generationenwechsel. Gleichzeitig wiederholt er einen Fehler, der mitverantwortlich für Olaf Scholz’ Scheitern war.

Martin Greive
SPD

Esken ohne Ministeramt – für Klingbeil zählt vor allem Loyalität

Die Co-Parteichefin hatte auf einen Posten in der Regierung gedrungen, geht aber leer aus. Führende Genossen klagen über das „Buddy-Netzwerk“, das der SPD-Vorsitzende bevorzuge.

Kommentar

Merz wird viel in der Welt unterwegs sein – darin liegt Klingbeils Chance

Die SPD ist eine erschöpfte Partei. Der künftige Finanzminister wird vieles anders machen müssen, will er den Niedergang stoppen. Dabei sollte er sich auf die Innenpolitik konzentrieren.

Martin Greive
Neue Regierung

SPD stimmt Koalitionsvertrag zu – Klingbeil soll Vizekanzler und Finanzminister werden

84,6 Prozent sagen „Ja“ zur Regierung mit der Union. Die Wahl von Friedrich Merz als Kanzler gilt als sicher. Als Nächstes stellen die Sozialdemokraten weitere wichtige Personalien vor.

SPD

Saskia Esken und die drei weiteren Probleme des Lars Klingbeil

Am Mittwoch dürfte die SPD grünes Licht für eine Regierung mit der Union geben. Doch auf Parteichef Lars Klingbeil wartet danach die nächste Hürde: Er muss ein heikles Personalpuzzle lösen.

Bundesregierung

Von der Bahn ins Kanzleramt – Levin Holle wird Wirtschaftsberater von Merz

Der Finanzvorstand der Bahn wechselt zurück in die Politik und wird wirtschaftspolitischer Chefberater des Kanzlers. Vor allem ein Kriterium spricht aus Merz‘ Sicht für ihn.

Regierung

Zwei Wechsel aus der Wirtschaft und weitere Überraschungen: Das sind die zehn Unions-Minister

Der künftige Kanzler hat verkündet, wer für die CDU ins Kabinett einzieht. Gleich zwei Minister kommen aus der Wirtschaft. Und auch bei der CSU stehen die Schlüsselpersonalien.

Fiskalregeln

Merz plant mit gigantischen neuen Schulden – doch seine EU-Partner stellen sich zunehmend quer

Das Milliardenpaket von Union und SPD droht an EU-Vorgaben zu scheitern. Deutschland müsste dafür die Regeln lockern, die es selbst verschärft hatte. Dagegen regt sich nun Widerstand.

Kommentar

Jetzt werden auch die USA geächtet

Die diesjährige Frühjahrstagung des IWF war die bislang niederschmetterndste. Denn sie macht klar: Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr. Und der übrige Westen keine Einheit.

Martin Greive
IWF-Treffen

Neuer Job gesucht: Finanzminister Kukies auf Roadshow in Washington

Die Tage von Jörg Kukies als Bundesfinanzminister sind gezählt. Auf dem IWF-Treffen in Washington macht der SPD-Politiker daher auch Werbung für sich und seine berufliche Zukunft.

Handelskrieg

Trump will China schwächen und erreicht das Gegenteil – Pekings wichtigster Helfer sitzt im Weißen Haus

Der US-Präsident verkennt, dass seine Landsleute chronisch mehr verbrauchen als sie produzieren. China stillt ihr Verlangen – mit einem 760 Milliarden Dollar schweren Druckmittel in der Hinterhand.

IWF-Treffen

Warum die USA eine vierfache Bedrohung für die Weltwirtschaft sind

Auf der IWF-Frühjahrstagung wird deutlich, wie sehr die USA Weltgemeinschaft und Weltwirtschaft belasten. Nicht nur die US-Zollpolitik bereitet Sorgen.

Schulden

Doch kein Geld für Militär und Infrastruktur? EU-Pakt gefährdet Merz’ Milliarden-Plan

Nach der historischen Abstimmung im Bundestag kann die neue Regierung Hunderte Milliarden extra ausgeben. Doch EU-Regeln stellen das infrage. Ausgerechnet Deutschland hatte sie verschärft.

Handelskrieg

„Wichtigstes Treffen seit Finanzkrise 2008“: US-Politik macht IWF-Treffen zum Krisengipfel

Die US-Politik bestimmt die Agenda: Zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds wachsen die Sorgen. Der deutsche Finanzminister hat seine Anreise vorverlegt – per Linienflug.

Kommentar

Die Dramatik der IWF-Zahlen für Deutschlands Wachstum ist kaum zu überschätzen

Deutschland ist abermals Wachstumsschlusslicht. Das muss auch dem künftigen Bundeskanzler Friedrich Merz zu denken geben. Er darf sich nicht lange an den Koalitionsvertrag mit der SPD klammern.

Martin Greive
Handelskrieg

IWF-Prognose: USA sind der größte Verlierer von Trumps Zollpolitik

In seiner Wachstumsprognose kappt der Internationale Währungsfonds (IWF) nach dem US-Zollschock die Aussichten für die Weltwirtschaft. Und es wird klar: Es trifft vor allem den Verursacher.

Konjunktur

0,0 Prozent: Bundesregierung kappt Wachstumsprognose erneut – Auch IWF senkt Erwartung

In Berlin rechnet man für das laufende Jahr nur noch mit einer Stagnation. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wird die Wirtschaft damit drei Jahre in Folge nicht wachsen.

Klaus Schwab

Nachfolgesuche in schwieriger Zeit: Der Gründer des Weltwirtschaftsforums tritt zurück

54 Jahre stand Klaus Schwab an der Spitze des Weltwirtschaftsforums. Nun trat er überraschend schon am Ostersonntag zurück. Für seine Nachfolge werden einige prominente Namen gehandelt.

Koalition

Die schwarz-roten Pläne für die junge Generation: Wo sie gut wegkommt – und wo nicht

Union und SPD versprechen viel für Jüngere, vereinbaren aber ein Schuldenpaket statt einer Rentenreform. Jugendforscher warnen vor den Folgen. Doch was plant die Koalition konkret?

Handelskonflikt

Trumps Zoll-Krieg kostet deutsche Wirtschaft bis zu 290 Milliarden Euro

Die US-Handelspolitik führt laut einer IW-Studie zu spürbaren Wohlstandsverlusten. Besonders eine Verschärfung von Trumps Handelsstreit mit China würde Deutschland treffen.

Bundesregierung

Die schwierige Suche nach einem Wirtschaftsminister – Plötzlich gilt ein alter Bekannter als Favorit

Seitdem Carsten Linnemann nicht Wirtschaftsminister werden will, rückt Jens Spahn in die erste Reihe der Kandidaten. Doch der hat eigentlich andere Pläne. Jetzt kommen neue Namen auf.

Bundeshaushalt

Neue Regierung steht vor enormen Finanzproblemen – Wie der Staat mehr Geld einnehmen kann

Die künftige Bundesregierung wird mit Finanzproblemen kämpfen müssen. Der Bundesrechnungshof listet nun auf, wie sich etwa 50 Milliarden Euro einspielen lassen – und das ohne Steuererhöhungen.

Nach dem Scholz-Stillstand

Merz und Macron arbeiten intensiv an einem deutsch-französischen Neubeginn

Noch ist der künftige Bundeskanzler nicht im Amt. Hinter den Kulissen läuft aber schon der Austausch mit Frankreich. Berlin und Paris arbeiten bereits an einem deutsch-französischen Neustart.

Interview

Jörg Kukies zum Zollkrieg: „Denkbar, dass das Ganze wieder hoch eskaliert“

Die 90-Tage-Pause im Zollstreit könnte die Unsicherheit noch weiter erhöhen, sagt der Finanzminister. Und er erklärt, warum er eine EU-Abgabe für US-Tech-Konzerne für nicht durchdacht hält.

Neue Bundesregierung

Die wichtigsten Sätze aus dem neuen Koalitionsvertrag – und was sie wirklich für das Land bedeuten

Union und SPD wollen mehr Wachstum für Deutschland. Ein zehnköpfiges Handelsblatt-Team hat im Detail analysiert, ob das mit diesem Koalitionsvertrag wirklich gelingen kann.

CDU und SPD

So wollen Merz und Klingbeil ihre Parteimitglieder von ihrem Koalitionsvertrag überzeugen

Der Koalitionsvertrag steht. Nun müssen die Vorsitzenden von CDU und SPD für Zustimmung werben. Doch in der Union herrscht Frustration, und die Sozialdemokraten tun sich schwer mit Merz.

Konjunktur

Große Aufgabe für Union und SPD – Deutschland am Rand der Rezession

Der schwarz-rote Koalitionsvertrag soll den Aufschwung ermöglichen. Führende Institute zeigen die Dringlichkeit: Sie erwarten 2025 kaum Wachstum. Für 2026 gibt es drei Risiken.

Bundesregierung

Von Soli bis Bürgergeld: Worauf sich Union und SPD geeinigt haben

Das Lieferkettengesetz fällt weg, das Deutschlandticket bleibt, ebenso die abschlagsfreie Rente. Bei Migration und Wehrpflicht finden die Koalitionspartner indes keine klare Einigung. Ein Überblick.

Koalitionsverhandlungen

Ein Papier, das gar nicht existieren durfte: Wie die SPD die Union beim historischen Finanzpaket übertölpelte

Handelsblatt-Recherchen und interne Dokumente zeigen, wer die eigentlichen Urheber des gigantischen Schuldenpakets sind. Und wie geschickt die SPD die Union bei den Sondierungen umstimmte.

Koalitionsverhandlungen

Mehr Elterngeld auch bei Top-Gehalt, höhere Spitzensteuer: Was die Pläne von Union und SPD für Ihr Geld bedeuten

Union und SPD verhandeln über viele Vorhaben, die sich auf dem Konto der Bürger niederschlagen könnten. Das Handelsblatt erklärt, welche Maßnahmen Geld bringen – oder kosten.

Kommentar

Schwarz-Rot sollte Bürger und Wirtschaft an zwei Stellen entlasten

Union und SPD verkämpfen sich in den Koalitionsverhandlungen um Soli und Spitzensteuersatz. Dabei sollten sie die Finger davon lassen und sich auf Wichtigeres konzentrieren.

Martin Greive
US-Zölle

Mit seinem Zollkrieg setzt Trump Merz noch mehr unter Druck

Die US-Zölle verschärfen die Wirtschaftskrise Deutschlands – und haben so auch Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen. Die Union fordert von der SPD bereits Bewegung in der Steuerpolitik.

Diversität

Jetzt verschickt Trump seine „Woke-Warnung“ auch in Deutschland

Deutsche Firmen bekamen am Mittwoch Post von der US-Regierung. Sie sollen Donald Trumps Diversitätsdekret einhalten – also nicht länger Minderheiten fördern. Sonst drohen Konsequenzen.

Koalitionsverhandlungen

Top-Verdiener bringen 56 Prozent der Einnahmen – Faktencheck zum Steuer-Streit von Union und SPD

Die Union will Bürger und Firmen entlasten, die SPD die Steuern für Gutverdiener erhöhen. Doch was ist wirklich notwendig? Das Handelsblatt analysiert die Forderungen der Parteien.

Kommentar

Wer fürs Alter vorsorgt, ist der Dumme

Die SPD-Pläne für eine Erhöhung der Kapitalertragsteuern bestrafen den einfachen Sparer. Die Partei sollte ihr Vorhaben schnell wieder beerdigen.

Martin Greive
Ministerpräsident

Stephan Weil kündigt Rückzug an – hinter den Kulissen machten SPD-Mitglieder Druck

Niedersachsen bekommt einen neuen Regierungschef. Amtsinhaber Weil wollte ursprünglich bis zur nächsten Wahl bleiben. Nun macht er den Weg für einen Parteigenossen frei.

Koalitionsverhandlungen

Superkanzleramt für Merz und Finanzen an Klingbeil? So könnten die neuen Ministerien aussehen

In den Koalitionsverhandlungen sind noch viele Fragen ungeklärt. Die neue Macht-Arithmetik aber zeigt, welcher Unterhändler welches Amt anstreben dürfte. Dabei gibt es Überraschungen.

Koalitionsgespräche

Im Haushaltsplan fehlen über 100 Milliarden Euro – Union und SPD müssen direkt sparen

Trotz des billionenschweren Finanzpakets hat die künftige Bundesregierung zu wenig Geld für alle geplanten Projekte. In den Koalitionsverhandlungen muss die Wunschliste deutlich kürzer werden.

Koalitionsverhandlungen

Zwei Welten, ein Auftrag: Vertrauen sich Merz und Klingbeil genug für eine „GroKo“?

Das Verhältnis der Parteichefs gilt bestenfalls als schwierig. Nun müssen sie SPD und CDU in eine Koalition führen, die politisch alternativlos ist. Und es gibt Anzeichen, dass das gelingen kann.

Kommentar

Die Geisteshaltung von Schwarz-Rot ist fatal: Alles halb so schlimm, weiter so!

Die Chefunterhändler von Union und SPD sprechen ab heute über die Papiere ihrer Verhandlungspartner. Bislang blockieren die einen. Die anderen wissen nicht, was sie wollen.

Martin Greive
Koalitionsverhandlungen

Bis zu 7446 Euro mehr im Jahr: Was die SPD-Pläne für die Steuerzahler bedeuten

Die SPD fordert eine Reihe von Steuererhöhungen. Berechnungen zeigen: Während die Entlastungen für die breite Mitte bescheiden ausfallen würden, müssten Topverdiener deutlich mehr zahlen.

Koalition

Finanzen, Wirtschaft, Sicherheit und Migration: Das wird der schwarz-rote Deutschland-Plan

Die Arbeitsgruppen von Union und SPD konnten sich in zentralen Fragen noch nicht einigen. Das Handelsblatt analysiert die internen Papiere der Verhandler – und die Hauptstreitpunkte darin.

Klage abgewiesen

Bundesverfassungsgericht: Solidaritätszuschlag ist verfassungsgemäß

Das Bundesverfassungsgericht hat Beschwerden ehemaliger FDP-Bundestagsabgeordneter zurückgewiesen und den Solidaritätszuschlag für rechtmäßig erklärt. Was das für die Koalitionsverhandlungen bedeutet.

Koalitionsgespräche

Wehrpflicht bleibt umstritten – aber in einem Punkt herrscht überraschend Einigkeit

Atomwaffen, China, Entwicklungshilfe: Der Textentwurf der Arbeitsgruppe Verteidigung, Außen, Entwicklung und Menschenrechte zeigt neben Übereinstimmungen auch noch einige Differenzen.

Bundestag

Nur eine wird dem Anlass gerecht: Dieser Tag lässt ahnen, was Deutschland bevorsteht

Bei der konstituierenden Sitzung des 21. Bundestags demonstriert die AfD ihre neue Stärke. Manche Abgeordnete fühlen sich an die Zeit der Weimarer Republik erinnert. Ein Stimmungsbericht.