Wer glaubt, Probleme aussitzen zu können, irrt, schreibt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter und warnt eindringlich vor den Folgen ausbleibender Veränderungen.
Natürlich könnten sich die USA, wenn sie denn wollten, Grönland einverleiben. Die politischen und militärischen Kosten würden aber für die USA massiv steigen, schreibt Guntram Wolff.
2026 wird kein Jahr des Durchbruchs. Entscheidend ist deshalb, dass Politik und Wirtschaft durch Verlässlichkeit wieder neues Vertrauen schaffen, meint Civey-Chefin Janina Mütze.
Was zählt, ist weniger Macht als ein realistischer Blick darauf, was möglich ist. Der schwierigste Punkt entscheidet sich abseits des Schlachtfelds, meinen Guido Stein und Nicolas Schultze.
Europas Industrie bietet weltweit die beste Voraussetzung für ein neues Modell, das Ressourcen erhält, verlängert und zurückgewinnt. Das sorgt auch für Wachstum, meint Dirk Voeste.
Der US-Wirtschaft geht es nicht so gut, wie der US-Präsident uns glauben machen will, meint Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Europa sagt er einen deutlichen Aufschwung voraus.
Modelle, die mit unserem Wissen trainiert sind, erzielen in Industrie und Wissenschaft unübertroffene Präzision. Sie sind der europäische Weg zu globaler Relevanz, ist Rolf Schumann sicher.
Die Wirtschaft hochentwickelter Länder braucht Migranten. Trumps Politik der geschlossenen Grenzen könnte teurer werden als seine Zölle und sonstigen Handelshemmnisse, warnt Kenneth Rogoff.
Die US-Regierung ist zwar unberechenbar und richtet Schaden an. Aber die Wirtschaft ist trotzdem in der Lage, sich immer wieder neu zu erfinden, argumentiert Yale-Ökonomin Pinelopi Goldberg.
Das Dokument zeigt, dass Europa für die USA an Bedeutung verloren hat. Das wird sich auch nicht wieder ändern. Wir sollten daraus vier Schlüsse ziehen, meint Ex-US-Botschafter Peter Wittig.
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen hat Frankreich viel erreicht. Europa sollte jetzt zum Standort der ehrgeizigsten Dekarbonisierungsprojekte der Welt werden, fordert Emmanuel Macron.
Aber mit Regierungen, die mutige, unpopuläre Reformen angehen, und einer Gesellschaft, die notwendige Zumutungen akzeptiert, können wir ihn widerlegen, meint Günther Oettinger.
Die Welt transformiert sich in bislang nie dagewesenem Ausmaß. Das birgt enorme Chancen, meint Zukunftsökonom Bernd Thomsen. Er sagt: Für den Erfolg brauchen wir ein neues Wirtschaftsmodell.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer kündigt eine stärkere Kooperation mit der Wirtschaft in der Exportförderung an. Dazu schafft er auch die Stelle einer Koordinatorin für Ausfuhren.
Der digitale Euro macht uns unabhängig von Systemen aus Drittstaaten. In einer zunehmend polarisierten Welt ist das essentiell, meinen Piero Cipollone und Valdis Dombrovskis.
Statt wie geplant die Abhängigkeit von China zu verringern, ist sie noch gestiegen. Das kostet Europa unter anderem jeden Tag 500 Industriearbeitsplätze, warnen Agatha Kratz und Noah Barkin.
Statt immer mehr Geld in die Rentenkasse zu pumpen, sollte der Staat Leistung und Innovation fördern. Wir müssen Mut belohnen und Bürokratie abbauen, fordert Stepstone-CEO Sebastian Dettmers.
Der einstige „kranke Mann Europas“ ist uns mit seiner Reformagenda heute weit voraus. In Baden-Württemberg nehmen wir uns ein Beispiel an Athen, versichert CDU-Fraktionschef Manuel Hagel.
Arbeitgeberchef Rainer Dulger antwortet auf die Kampfansage von Arbeitsministerin Bärbel Bas: Um aus der Krise zu kommen, brauchen wir ein ganz anderes Wirtschaftsverständnis.
Historisch hat die SPD in schwierigen Zeiten Haltung bewiesen. Davon ist heute wenig zu sehen – gerade bei der Rente, schreiben Wirtschaftsweise Veronika Grimm und ihr Vater Jens Vollert.
Die Partei ist weder wirtschafts- noch mittelstandsfreundlich. Dass der Familienunternehmerverband sich dennoch für sie öffnet, ist gefährlich, meint Prognos-Chef Christian Böllhoff.
Die Anbiederung des Familienunternehmer-Verbands an die AfD ist unfassbar naiv. Unser Wohlstand stützt sich zum guten Teil auf eine offene und liberale Gesellschaft, meint Harald Christ.
Für einen dauerhaften Frieden sind robuste Sicherheitsgarantien und ein Kompromiss über die Donbass-Region nötig. Beides wird es nicht geben, ist Militäranalyst Franz-Stefan Gady überzeugt.
Der Schlüssel liegt in der Weiterbildung, meinen Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und Bundesfamilienministerin Karin Prien. Dafür ist auch geplant, Geld aus dem Sondervermögen zu nutzen.
Der technologische Vorsprung deutscher Hersteller schrumpft, und ihre Kosten steigen. Der chinesische Importeur Kevin Chen analysiert die neue Realität im China-Geschäft.
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