WestLB

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Die „Westdeutsche Landesbank Girozentrale“ (WestLB) mit Sitz in Düsseldorf war ehemals die größte deutsche Landesbank. Das Institut war durch Spekulationen mit risikobehafteten Wertpapiere tief in die roten Zahlen gerutscht und musste von ihren Eigentümern - dem Land NRW und den Sparkassen - mit Milliarden gestützt werden. Im Gegenzug verlangten die EU-Wettbewerbshüter eine Zerschlagung. Mitte 2012 wurde der Düsseldorfer Konzern aufgespalten. Das Sparkassengeschäft übernahm die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die aus der WestLB umfirmierte Portigon AG hat die Aufgabe, den Rückbau der ehemaligen WestLB sicherzustellen.

Klagewelle in der Steueraffäre Cum-Ex Cum-Ex-Krise erfasst die Londoner City: Finanzriesen bekämpfen sich vor Gericht

Zahlreiche der bekanntesten und ältesten Namen der Finanzszene stehen mit dem Cum-Ex-Skandal im Zusammenhang. Fast immer mittendrin: der Londoner Broker Icap. Nun eskaliert der Streit. von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier

Cum-Ex-Aktiendeals Kläger wollen Schadenersatz von der WestLB-Nachfolgerin Portigon

Eine Gruppe privater Anleger fühlt sich von Portigon über den Tisch gezogen. Aus ihrer Sicht hätten sie an Verlusten nicht beteiligt werden dürfen.

Mögliche Steuernachzahlungen Cum-Ex-Skandal bei WestLB: Nachfolgebank will Schäden auf Sparkassen abwälzen

Geldgeber der ehemaligen WestLB fordern Entschädigung von der Folgegesellschaft Portigon. Den möglichen Schaden versucht die Bank anderen aufzubürden. Es geht um eine Milliarde Euro.

von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier

Cum-Ex-Skandal Mehr Verfahren, mehr Beamte: Nordrhein-Westfalen forciert Ermittlungen wegen illegaler Aktiendeals

NRW-Justizminister Peter Biesenbach stockt die Zahl der Staatsanwälte in Köln massiv auf. Fast 100 Beamte jagen nun mehr als 1000 Beschuldigte.

von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier

Steueraffäre Skandalbank Lehman Brothers will einen Großteil ihrer Cum-Ex-Profite zurückzahlen

Die Staatsanwaltschaft Köln steht kurz vor einem Deal mit der einstigen US-Investmentbank. Fast 50 Millionen Euro könnten in die Staatskasse zurückfließen.

von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier